Skapulier vom Berge Karmel – Band braun

2,00 

Material: Stoff

Farbe: Braun

Maße: 5 x 4,5 cm (60cm lang)

 

Lieferzeit: 2 - 5 Werktage

Artikelnummer: SK-002-BK-BbB Kategorien: , , , , Schlagwörter: ,

Beschreibung

Skapulier vom Berge Karmel – der Schutzmantel Mariens
Die Wurzeln des Skapuliers vom Berge Karmel lassen sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen, als der heilige Simon Stock, ein britischer Karmelit, eine Vision von der Jungfrau Maria hatte. In dieser Vision erhielt er das Skapulier als Zeichen ihrer besonderen Gnade und Schutz. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Tragen des Skapuliers zu einem Zeichen der Hingabe und des Glaubens.
Maria sagte zu ihm:
„Mein Sohn, empfange dieses Skapulier deines Ordens; es ist das Zeichen der besonderen Vergünstigungen, die ich für dich und die Kinder des Karmel erlangt habe. Wer in diesem Gnadenkleide sterben wird, wird vor dem ewigen Feuer bewahrt bleiben. Es ist ein Zeichen des Heiles, ein Schutzkleid in Gefahren, das Unterpfand eines besonderen Friedens und besonderen Schutzes.“
Papst Pius XII. sieht im Skapulier den sichtbaren Ausdruck der Weihe an das unbefleckte Herz Mariens, wie diese in Fatima zur Rettung der Welt verlangt wurde. Im Schreiben zum 700jährigen Jubiläum des Skapuliers weist er unter den Andachtsformen, durch die der Geist mit übernatürlicher Lehre bereichert und die Seele zur Tugend angespornt wird, dem Skapulier die erste Stelle zu.
Zusätzlich gibt es noch das Samstagsprivileg
Am 3. März 1322, also 71 Jahre nach der Erscheinung, die der hl. Simon Stock hatte, verkündete Papst Johannes XXII. durch die Bulle Sabbatina, die Gottesmutter habe versprochen, wer das Skapulier trage, die standesgemäße Keuschheit beobachte, jeden Tag die kleinen marianischen Tagzeiten bete, am Mittwoch, Freitag und Samstag zu ihrer Ehre faste, d.h. kein Fleisch esse*, den werde sie am Samstag nach seinem Tod aus dem Fegfeuer befreien. (*Priester können dafür auch ein anderes Werk z.B. den täglichen Rosenkranz auferlegen.)
Die Kirche hat bis heute nie verboten, dieses Samstagsprivileg zu verkünden.
Der hl. Papst Pius X. hat dies am 16. Dez. 1910 anerkannt, da er per Dekret bestimmte, daß alle Ablässe und ausdrücklich auch das Samstagsprivileg gewinne, der an Stelle des Stoffskapuliers eine geweihte Medaille trage. Er selbst trug immer das braune Skapulier. Der Priester betet bei der Auflegung des Skapuliers: „Empfange dieses gesegnete Kleid und bitte dabei die allerseligste Jungfrau, daß du es auf ihre Verdienste hin unbefleckt tragen mögest und daß sie dich vor jeder Widrigkeit beschütze und zum ewigen Leben führe. Amen“
Die Gebete finden sich im Rituale Romanum.
Welche Gegenleistung aber verlangt Maria von uns, damit wir des Samstagsprivilegs teilhaftig werden?
Wir müssen uns
1. Der standesgemäßen Keuschheit befleißigen (d. h. Priester und Ordensleute, wie es dem geistlichen Stand entspricht, Eheleute, wie es sich für den Stand der christlichen Ehe geziemt und Ledige, gemäß dem Stand der Unverheirateten);
2. Die sogenannten marianischen Tagzeiten beten, oder sich am Mittwoch, Freitag und Samstag von Fleischspeisen enthalten, oder — und dies kann jeder von uns leicht erfüllen: täglich den Rosenkranz beten.
Vier Dinge sind notwendig:
  1. Daß das Skapulier von einem Priester aufgelegt wird.
  2. Daß man immer das Skapulier (oder die Medaille) trägt.
  3. Täglich die Gottesmutter verehrt.
  4. Die standesgemäße Keuschheit bewahrt.
Als Schwester Lucia befragt wurde, warum denn Maria bei ihrer letzten Erscheinung in Fatima als Muttergottes vom Berge Karmel erschienen war, sagte sie:
„Maria wollte dadurch ihren Wunsch bekunden,
daß alle Menschen das Skapulier als Zeichen
ihrer Weihe an Ihr Unbeflecktes Herz tragen.“
Das Skapulier besteht aus zwei Stückchen braunen Wollstoffes, die durch zwei Tragebändchen miteinander verbunden sind. Der Name dieses Sakramentale leitet sich ab vom lateinischen Wort scapulae, Schultern. Das Skapulier wird über beide Schultern hängend getragen und deutet das braune Schulterkleid des Ordensgewandes der Karmeliter an. Eines der Wollstückchen trägt ein Bildnis der Muttergottes mit ihrem göttlichen Kinde auf dem Arm. Beide, Gottesmutter und Jesuskind reichen, wie bei der Erscheinung gegenüber dem hl. Simon Stock, ein Skapulier dar. Auf dem anderen Wollstückchen befindet sich das Bild des Gekreuzigten oder des Heiligsten Herzens Jesu.
Da das Tragen des Skapuliers unter Umständen mit Unbequemlichkeiten verbunden sein kann, gewährt die heilige Kirche, daß ersatzweise eine spezielle Skapuliermedaille verwendet werden darf, die die entsprechenden Bildnisse trägt. Diese Medaille ist dem Skapulier durchaus gleichwertig, dem bloßen Gebrauch der Medaille bleiben daher dieselben Gnadenprivilegien zugesichert wie dem Skapulier. Lediglich einige der Ablässe, die mit dem Tragen des Skapuliers verbunden sind, können nicht mehr gewonnen werden.
Um an diesen Gnaden teilzunehmen, muß man das Skapulier von einem zu dessen Einsegnung und Erteilung bevollmächtigten Priester empfangen haben.
Segnung und Auflegung des Skapuliers UIF vom Berg Karmel
Wer das Skapulier von einem Priester rechtmäßig aufgelegt bekam, es immer trägt (wenigstens die Skapuliermedaille), Maria verehrt und die standesgemäße Keuschheit bewahrt, wird dadurch vordem Feuer der Hölle beschützt. Zusätzlich gibt es noch das Samstagsprivileg, wodurch man auch das Fegfeuer abkürzen kann. Ist nur die Medaille zu segnen, so folgt nur das erste Gebet.
Persona recipienda ad Habitum genu-flexa, Sacerdos saltem stola alba indutus, dicat:

V. Ostende nobis, Domine, misericordiam tuam.
A. Et salutare tuum da nobis.
V. Domine exaudi orationem meam.
A. Et clamor meus ad te veniat.
V. Dominus vobiscum
A. Et cum spiritu tuo.V. Oremus.
Domine Jesu Christe, humani generis Salvator, hunc habitum, quem propter tuum tuæque Genetricis Virginis Mariæ de Monte Carmelo amorem servus tuus (ancilla tua) devote est delaturus(a) dextera tua sancti fica, ut eadem Genetrice tua intercedente, ab hoste maligno defensus(a) in tua gratia usque ad mortem perseveret: Qui vivis et regnas in sæcula sæculorum.
A. Amen.
Deinde aspergat Habitum aqua benedicta, et postea illum imponat personæ, vel personis (cuilibet separatim) dicens:V. Accipe hunc habitum benedictum precans sanctissimam Virginem, ut ejus meritis illum perferas sine macula, et te ab omni adversitate defendat, atque ad vitam perducat æternam.
A. Amen.Postea subjungat:V. Ego, ex potestate mihi concessa, recipio te (vos) ad participationem omnium bonorum spiritualium, quæ, cooperante misericordia Jesu Christi, a Religiosis de Monte Carmelo peraguntur. In nomine Patris, et Filii , et Spiritus Sancti. R. Amen.V. Bene dicat te (vos) Conditor cæli et terræ, Deus omnipotens, qui te (vos) cooptare dignatus est in Confraternitatem beatæ Maria Virginis de Monte Carmelo: quam exoramus, ut in hora obitus tui (vestri) conterat caput serpentis antiqui, atque palmam et coronam sempiternæ hereditatis tandem consequaris (consequamini). Per Christum, Dominum nostrum.
A. Amen Aspergatur aqua benedicta.
Die Person kniet, der Priester trägt das Chorhemd und eine weiße Stola, und betet:

V. Zeige, Herr, uns Deine Huld.
A. Und schenke uns Dein Heil.
V. Herr, erhöre mein Gebet.
A. Und lass mein Rufen zu Dir kommen.
V. Der Herr sei mit euch.
A. Und mit Deinem Geiste.V. Lasset uns beten
Herr Jesus Christus, Erlöser des Menschengeschlechtes, dieses Gewand, das dein/e Diener/in aus Liebe zu dir und deiner jungfräulichen Mutter Maria vom Berg Karmel andächtig tragen will, heilige es mit deiner Rechten, auf daß er/ sie auf die Fürsprache deiner Mutter, vor dem bösen Feind geschützt, bis zum Tod in deiner Gnade verharre. Der du lebst und herrschst von Ewigkeit zu Ewigkeit.
A. Amen.Nach dem Besprengen mit Weihwasser legt er das Skapulier dem / den Kandidaten auf, indem er (zu jedem einzeln) spricht:V. Empfange dieses gesegnete Kleid und bitte dabei die allerseligste Jungfrau, daß du es auf ihre Verdienste hin unbefleckt tragen mögest und, daß sie dich vor jedem Unheil beschütze und zum ewigen Leben führe.
A. Amen.(Erhalt des Skapuliers)
Danach betet er:

V. Kraft der Vollmacht, die mir verliehen ist, nehme ich dich (euch) auf zur Teilnahme an allen geistlichen Gütern, die mit Hilfe der Barmherzigkeit Jesus Christus von den Mitgliedern des Karmelitenordens erworben werden. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. R. Amen.V. Es segne dich (euch) der Schöpfer des Himmels und der Erde, Gott der Allmächtige; denn er hat dich (euch) in seiner Gnade zur Bruderschaft der Allerseligsten Jungfrau Maria vom Berge Karmel berufen. Wir bitten sie, sie möge in der Stunde deines (eures) Todes den Kopf der alten Schlange zertreten, damit du (ihr) die Palme und die Krone des ewigen Erbes erreichst (erreicht). Durch Christus, unsern Herrn.
A. AmenDann wird der Kandidat mit Weihwasser besprengt.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,004 kg