Ikone – Hl. Pater Pio

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Größe:
7 x 9 cm

Material: Holz 14 mm

Herstellung: Sehr langlebiger UV-Druck.

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Beschreibung

 

Ikone – Hl. Pater Pio – Ein Leben in Hingabe und Mystik
Padre Pio, geboren als Francesco Forgione am 25. Mai 1887 im italienischen Pietrelcina, ist eine der faszinierendsten Figuren der katholischen Kirche des 20. Jahrhunderts. Sein Leben war geprägt von tiefem Glauben, mystischen Erfahrungen und einem unermüdlichen Dienst an den Menschen. Am Gedenktag seines Todes, dem 23. September 1968, hinterließ er ein Erbe, das Millionen von Gläubigen bis heute inspiriert.
Francesco wurde als achtes Kind einer Bauernfamilie geboren. Schon in seiner Kindheit fiel er durch seine Frömmigkeit auf, betete viel und suchte die Stille. Diese Hingabe führte ihn 1903 dazu, mit dem Ordensnamen Pio bei den Kapuzinern in ein Noviziat einzutreten. Nach seiner priesterlichen Weihe im Jahr 1910 war er zunächst als Kaplan in Pietrelcina tätig. Doch sein Leben nahm eine Wendung, als er 1915, trotz seiner Tuberkuloseerkrankung, als Sanitäter in den Ersten Weltkrieg zog.
Nach dem Krieg fand er im Kloster San Giovanni Rotondo eine neue Heimat, wo er bis zu seinem Tod blieb. Hier begannen auch die Ereignisse, die ihn in der ganzen Welt bekannt machen sollten: Ab 1910 traten Hautrötungen auf, die schließlich ab dem 20. September 1918 als stigmatisierte Wunden Christi an Händen, Füßen und Brust sichtbar wurden. Diese Stigmen waren nicht nur ein Zeichen seiner tiefen Spiritualität, sondern machten ihn auch zum Mittelpunkt von Kontroversen innerhalb seiner Ordensgemeinschaft und der Kirche.
Padre Pios mystische Erfahrungen, insbesondere die Stigmata, zogen bald viele Gläubige an. Trotz eines auferlegten Schweigegebots von Seiten des Ordens wurden die Berichte über seine Wunder und seine Fähigkeit, gleichzeitig an verschiedenen Orten zu sein (Bilokation), schnell verbreitet. Besonders erwähnenswert ist die Vorhersage, die er 1947 für Karol Wojtyła, den späteren Papst Johannes Paul II., machte, sowie die prophetische Voraussage des Attentats auf diesen im Jahr 1981.
Diese außergewöhnlichen Geschehnisse führten zu einem zunehmenden Andrang an Pilgern, die seine heilige Messe erleben und in den Beichtstuhl treten wollten. Padre Pio wurde als „Apostel des Beichtstuhls“ bekannt, da er den Pilgern nicht nur beistand, sondern ihnen durch seine Erfahrungen und seine tiefe Verbundenheit mit Gott Trost und Hoffnung bot.
Trotz seiner Popularität stießen seine mystischen Gaben nicht nur auf Bewunderung. Die Skepsis gegenüber seinen Phänomenen wuchs, insbesondere unter den Ordensoberen und im Vatikan. In den 1920er Jahren wurde seine Korrespondenz als Seelsorger eingeschränkt und ihm die Erlaubnis zur Beichte entzogen. In den frühen 1930er Jahren wurde ihm sogar untersagt, öffentliche Messen zu feiern. Doch die Gläubigen ließen sich von diesen Einschränkungen nicht abhalten. Ihre Treue und Hingabe an Padre Pio blieben unerschütterlich.
Ab 1940 begann Padre Pio, die zahlreichen Spenden, die er von den Pilgern erhielt, zu nutzen, um eine moderne Klinik zu errichten. Diese Klinik, die 1956 eröffnet wurde, gilt als eine der größten in Italien und zeugt von seinem unermüdlichen Einsatz für das Wohl der Menschen. Als er 1968 starb, wurde er in der Krypta der Klosterkirche beigesetzt, und es nahmen etwa 100.000 Menschen an seiner Beisetzung teil.
Die Verehrung von Padre Pio erlebte nach seinem Tod einen enormen Aufschwung. Trotz der anfänglichen Skepsis wurde er 1999 selig- und 2002 vor über einer Million Menschen heiliggesprochen. Seine Grabeskirche und die angrenzende Großkirche San Pio da Pietrelcina, die 2004 eingeweiht wurde, sind mittlerweile Anziehungspunkte für etwa sieben Millionen Pilger jährlich – doppelt so viele wie nach Lourdes. Überall, wo Italiener leben, sind Andachtsbilder von Padre Pio zu finden, was seine ungebrochene Popularität und die Kraft seines Erbes bezeugt.
Padre Pio war nicht nur ein einfacher Priester, sondern eine mystische Figur, die durch ihr Leben und ihre Werke viele Menschen berührt hat. Seine Botschaft von Liebe, Nächstenliebe und Vergebung lebt in der katholischen Kirche und darüber hinaus weiter. In seiner Bescheidenheit und Hingabe spiegelt sich das Bild eines Frommen wider – zutiefst menschlich und göttlich zugleich.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,072 kg
Größe 9 × 7 × 1,4 cm

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